17. April 2016

Treppenviertel Blankenese




 
Hallo ihr,
heute wollte ich euch ein paar Eindrücke aus Hamburg zeigen - doch nicht die typischen Sehenswürdigkeiten wie die Landungsbrücken, der Michel, die Elbphilharmonie oder die Alster, sondern Blankense, speziell das Treppenviertel. Das Treppenviertel liegt im westlich gelegenen Stadtteil Blankense. Erreichen könnt ihr Blankenese mit der S-Bahn und dem Schiff, welche im HVV-Tarif beinhaltet sind. Die Besonderheit des öffentlichen Personenverkehrs in Blankense besteht darin, dass der Bus euch sogar durch die kleinen, engen, steilen Gassen und Straßen des Treppenviertels bringt. Natürlich könnt ihr auch zu Fuß durch das Treppenviertel schlendern, doch für den Rückweg ist der Bus eine willkommene Einrichtung, da das Treppenviertel wirklich steil ist. Wie auf den Fotos und natürlich im Namen zu sehen, zeichnet sich das Treppenviertel durch viele, steile Stufen aus (laut Internet sind es um die 5200). Vom Bahnhof zum Strand kommt man an vielen, kleinen, alten Häusern, die wirklich hübsch aussehen! Am Strand angekommen kann man auf das gesamte Treppenviertel schauen, was sehr imposant aussieht! Um einen noch besseren Blick über das Treppenviertel und auch die Elbe zu bekommen, kann der Leuchtturm Unterfeuer, der durch seine besondere Form auffällt, ein paar Meter bestiegen werden. 
Meiner Meinung nach lohnt sich definitiv auch mal die nicht so klassischen Sehenswürdigkeiten bzw. andere Bezirke als die Innenstadt zu erkunden.
Habt einen guten Start in die Woche!
 

12. April 2016

flowery walk in the evening


Hallo ihr,
long time - no see.
Doch heute möchte ich euch ein paar Fotos vom Wochenende zeigen: Da es abends mittlerweile ziemlich lange hell bleibt, unternahm ich einen Spaziergang durch die Innenstadt. Das Abendlicht gibt allem einen geheimnisvollen Glanz, was ich total schön finde, auch wenn ich leider an dem Abend ziemlich spät unterwegs war, sodass die Sonne so gut wie untergegangen war bzw. durch Wolken verdeckt wurde. Trotzdessen finde ich die Fotos schön, da sie eine besondere Stimmung einfangen und natürlich, ganz offensichtlich, die typische Blüte, die den Beginn des Frühlings zeigt: die japanische Kirche. Momentan ist (fast) die gesamte Natur in rosa, weiß und pink Töne getaucht - jedenfalls habe ich so das Gefühl, da auch gerade bei uns am Campus eine lange Allee mit japanischen Kirschen gesäumt ist. So habe ich versucht trotz des eher geringen Lichtes die Blüten einzufangen, da diese Kirschart leider nicht sehr lange blüht und schon bald ihre rosa Blütenblätter abwirft. 
Macht's gut!

 

Places To Go: Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel

 


Hallo ihr,

heute gibt es einen weiteren Teil von "Places To Go" - der Bergpark Kassel-Wilhelmshöhe!
Der Frühling hat offiziell gestartet und für das Wochenende wird gutes Wetter mit viel Sonnenschein und angenehmen Temperaturen vorhergesagt: das perfekte Wetter für einen Spaziergang und den Besuch in einem Park - dafür bietet sich der Bergpark Kassel-Wilhelmshöhe an.
Der Bergpark in Kassel ist Europas größter Bergpark, was bedeutet, dass das natürliche Gefälle des Hanges für die Gestaltung des Parkes benutzt wurde. Das Besondere bzw. die Attraktion des Parkes ist, dass das Element Wasser im Fokus steht. Durch jahrhunderte alte Wasseranlagen, die ohne moderne Technik funktionieren, werden imposante Kaskaden, Aquädukte, Fontänen und Wasserfälle gespeist. Befindet man sich zur richtigen Zeit an Ort und Stelle kann man diese sehen. Im gesamten Park fließen entlang der Wander- und Spazierwege kleine Bäche und man kommt oft an kleinen Teichen und Seen vorbei. Neben den Wasserattraktion ist eine Vielzahl an Gebäuden im Park zu finden: das Schloss Wilhelmshöhe, Gewächshäuser, der Herkules, die Löwenburg und viele mehr. Viele der Gebäude können ebenfalls betreten und von innen erkundet werden.


Für Tagesausflüge ist der Bergpark ideal, da es vieles verschiedenes und abwechslungsreiches zu sehen gibt und zudem der Besuch kostenlos ist. Der gesamte Park ist mit Wege durchzogen, die einen zu den unterschiedlichen Attraktionen führen. Von der Bahnstation, die mit dem ÖPNV erreichbar ist und direkt am Fuße des Parkes liegt, kann ein Höhenunterschied von bis zu 300m überwunden werden, wenn man über 885 Stufen bis hoch zum Herkules wandert. Im Allgemeinen spürt man auf allen Ebenen des Parkes die Topografie -es geht viel steil bergauf und auch das Wetter verändert sich. Ist es am Fuße des Parkes bzw. dem unteren Bereich warm, windstill und man ärgert sich, dass man sich so dick angezogen hat, ist man hoch auf dem Herkules froh über eine dicke Jacke und einen Schal. Denn dort oben ist es meistens viel kälter und windiger als unten im "Tal". Aber der Blick über Kassel durch die Mittelachse des Parkes entschädigt den doch eher anstrengenden Anstieg! Bei klarem Wetter kann man wirklich weit schauen.

Mir persönlich hat der Park wirklich gut gefallen. Er war gut und leicht zu erreichen, es war spannend, dass an jeder Ecke etwas anderes zu finden war und somit viel Abwechslung auf der Wanderung war. Besonders gut hat mir die Löwenburg gefallen, aber das liegt daran, dass ich so alte Burgen wirklich toll und spannend finde. Obwohl ich ab und zu dachte ich möchte lieber umkehren, hat sich für mich persönlich das Erklimmen der vielen Stufen ausgezahlt und ich würde jedem ans Herz legen, das auch zu machen, insofern die Gesundheit das natürlich zulässt. Der Blick war atemberaubend und es sind bis heute mit meine liebsten Fotos, die ich von dem Ausblick geschossen habe.