27. November 2016

Lack of time


Die Wochen ziehen nur so dahin und das Jahr neigt sich mehr und mehr dem Ende. Beim Semester ist Halbzeit angebrochen und die meiste Zeit der Woche verbringe ich mit Projekten, Recherche, Vorträgen vorbereiten und ähnlichem. Für mich ist dieser Workload noch relativ ungewohnt, da ich in meinem Bachelorstudium nie so stark eingespannt war. Um einige Stunden abzuschalten ging es gestern an den Strand und mit einem Spaziergang auf der Halbinsel Priwall sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Die salzige Meeresluft und die Ruhe am naturbelassenen Strand waren einfach magisch und sehr wohltuend.
Durch die Auslastung des Studiums leidet leider auch der Blog. Ich habe zwar noch einige Fotos auf der Speicherkarte, aber die Kreativität kommt dann doch zu kurz. Ich hoffe, dass sich bald alles beruhigt und ich wieder interessantere Posts rausbringe!

19. November 2016

Feedback Arvelle


Jeder, der gerne und viel liest, weiß, dass Lesen ein wirklich teures Hobby ist: beginnend mit 9 oder 10 Euro in Form eines Taschenbuches bis hin zu 20 - 30 Euro als gebundenes Buch. Auf Dauer und vor allem, wenn man viel liest, verschlingen Bücher einiges an Geld. Seit ein paar Jahren sind Onlineshops mit gebrauchten Büchern oder Mängelexemplare immer mehr im Kommen und finden mehr und mehr Anklang. Auch ich habe bereits einige Bücher auf Plattformen wie Rebuy verkauft, doch finde ich es schwierig gebrauchte Exemplare ins Blaue zu kaufen. Problem dabei ist, dass man nicht weiß, wie die Bücher behandelt wurden, und leider bin ich in der Hinsicht sehr pingelig.
Deshalb bin ich auf den Bücherversand Arvelle gestoßen, bei dem man zu günstigen Preisen Mängelexemplare oder Restauflagen kaufen kann. Bereits mehrere Male habe ich dort zu wirklichen Schnapperpreisen Bücher bestellt und wollte euch mein bisheriges Feedback geben.

Das Angebot/ Aufbau der Internetseite
Auf Arvelle sind täglich neue Mängelexemplare zu finden. Die Bücher sind sowohl nach Genre als auch in Aktions-Paketen sortiert. Letzteres hat vor allem mir sehr zugesagt, da man dort wirklich absolute Schnäppchen schießen kann. Meistens sind dies komplette Reihen oder auch thematisch zusammengestellte Bücher, wie bspw. Liebes-Thriller. Die Seite ist meines Empfindens nach mit ihren langen Bücherlisten vor allem zu schmökern an grauen Tagen gedacht. Das bedeutet, wer ein ganz bestimmtes Buch sucht, könnte eher enttäuscht werden, als jemand, der einfach Bücher eines bestimmten Genres sucht und offen für neue Geschichten und Abenteuer ist.


Die Bestellung & der Versand
Die Bestellung abschicken gestaltet sich als sehr leicht. Man kann die Bücher sowohl an eine Lieferadresse als auch an eine Packstation schicken lassen, was für mich ein Plus ist, und zur Auswahl stehen mehrere Bezahlungsmöglichkeiten. Das Paket ist meistens schon zwei bis drei Tage nach der Bestellung angekommen, sodass das Lesevergnügen schnell beginnen kann.


Der Zustand der Bücher
Der wohl wichtigste Punkt ist der Zustand der Bücher. Da, die meisten Bücher Mängelexemplare sind, haben sie unten einen "Mängelexemplar"-Stempel, der jedoch nicht stört. Bisher waren die Exemplare, die ich bestellt habe, in einem sehr guten Zustand. Bei vielen konnte ich nicht ausmachen, weshalb sie als Mängelexemplar deklariert sind. Lediglich bei ein oder zwei waren Tackermale und andere Einwirkungen auf den Einband zu sehen, was leider nicht sehr schön ist, aber man im Regal nicht sehen wird.

Fazit
Arvelle ist eine gute und günstige Alternative für Bücherwürmer. Die Bestellung ist simple, die Interseite lädt zum Schmökern ein und der Versand geht schnell. Die Bücher sind meist in einem tadellosen Zustand, sodass sich ein Blick auf die Seite für Lesefreunde wirklich lohnt!









16. November 2016

Die Lübecker Gänge und Höfe I


Ich denke meine Begeisterung für meine neue Heimat ist auch auf meinem Blog unverkennbar. Ich bin absolut begeistert von der Architektur, der Landschaft und die Rolle des Wassers innerhalb der Stadt, deshalb kann ich einen Besuch nur empfehlen. Zu den typischen Sehenswürdigkeiten wie dem Holstentor, den vielen Kirchen und Gassen und dem Marzipan-Hersteller Niederegger möchte ich euch heute eine weitere Sehenswürdigkeit vorstellen: die Lübecker Gänge und Höfe.
Diese sind Relikte des mitteralterlichen Lübecks. Die Gassen Lübecks sind durch giebelständige, repräsentative Kaufmannshäuser geprägt, die jedoch entgegen der Annahme, dass dort gewohnt wurde, zur damaligen Zeit ausschließlich für die Arbeit genutzt wurden. Die Wohnräume der Bürger befanden sich in einem seperaten Anbau, der dem Haupthaus hintergelagert war, den sogenannten "Buden". Dies sind sehr kleine Gebäude, die meistens nur ein bis zwei Geschosse besaßen und über Gänge zwischen den repräsentativen Bauten zugänglich waren.
Bevor ich die Vorlesung über die regionale Baukultur in meinem Studium gehört habe, war ich schon sehr angetan, diese Gänge mir anzuschauen. Doch nachdem ich den historischen Input bekommen habe, war ich nur noch neugieriger. Ich hatte mich zwar vorher erkundigt, wo Gänge liegen, aber dennoch hat es sich wie eine Schnitzeljagd angefühlt als ich in die "Engeslgrube" eingebogen bin, auf der Suche nach Gängen, die offen und betretbar sind.


Die Fotos habe ich in der Engelsgrube Nr. 31 aufgenommen: dem Siervers Torweg. Von außen kann man kaum erahnen, was sich hinter den großen Häusern und dem Gang verbirgt. Aber wenn man sich hindurch getraut hat, sieht man einen bunten Hof mit Blick auf die Kirche.

11. November 2016

Lost Photography



8. November 2016

Snowy November Day


 "It's beginning to look a lot like Christmas!"
Das waren meine ersten Gedanken als ich heute Morgen voller Freude aus dem Fenster schaute! Seit einigen Tagen konnte ich bereits auf meiner Wetter-App sehen, dass es "angeblich" schneien sollte und so sehr ich es mir gewünscht habe, habe ich nicht wirklich dran geglaubt. Immerhin ist erst Anfang November und der Herbst sollte im vollen Gang sein.
So stand ich heute Morgen auf, die geheime Sehnsucht nach Schnee im Hinterkopf, und öffnete die Vorhänge. Mich erwarteten nicht nur Schneeflocken, die vom Himmel rieselten, sondern eine ganze Schneelandschaft mit einer doch recht dicken Schicht Schnee - ein absoluter Traum für mich Schnee-Fan!

6. November 2016

Liebesschlösser

An Brücken, Geländern und öffentlichen Plätzen - überall wo man hinschaut, sieht man heutzutage Liebesschlösser. Vorhängeschlösser, in die Paare ihre Initialien oder Namen mit ihrem Jahrestag gravieren lassen um ein Symbol für ewige Liebe zu schaffen.
Woher genau dieser Brauch kommt ist nicht genau überliefert, jedoch wird angenommen, dass für den europäischen Raum Italien als Ursprungsland gilt. Ursprüunglich waren die Vorhängeschlösser als Symbol für das Ende der Ausbildungszeit angedacht, wurden aber schnell von Paaren als Liebessymbol übernommen. In Deutschland ist der wohl berühmteste Ort für das Anbringen der Schlösser die Hohenzollernbrücke in Köln, die mit tausenden Schlössern gesäumt ist.
So romantisch der Gedanke auch ist, der dahinter steckt und so schön diese Meere aus Schlössern aussehen, stehen die Liebesschlösser zunehmends in der Kritik. Durch das enorme Gewicht der Schlösser können nicht berechnete Lasten für Bauwerke entstehen und Farben an Brücken abbröckeln. Deshalb würde ich jedem Paar, das ein Schloss (in seiner Nähe) aufhängt, raten den Schlüssel für das Schloss zu behalten, damit bei einem möglichen Entfernen der Schlösser durch den städtischen Bauhof, das eigene Schloss und "die Liebe" gerettet werden kann ;)
Wie findet ihr solche Liebesschlösser? Habt ihr auch schon einmal eins angebracht?

1. November 2016

Impressionen Chicago b/w